Coronavirus - Informationen und Links in mehreren Sprachen

Jede und jeder Einzelne kann mit seinem Verhalten dazu beitragen, sich selbst, Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen vor dem Coronavirus zu schützen. Die Politik hat Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen, der Überlastung des Gesundheitssystems vorzubeugen und die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Die Bundesregierung informiert über den aktuellen Stand zum Coronavirus auf verschiedenen Kanälen und in verschiedenen Sprachen. Hier sind die wichtigsten Beschlüsse zusammengestellt. 

Zentrale Corona-Übersichtseite der Bundesregierung  mit allen aktuellen Informationen aus den einzelnen Bundesressorts sowie weiteren wichtigen Tipps und Hinweisen. (Quelle: Bundesregierung)

Gesundheit und Verhaltenstipps

Weiterhin gilt: Halten Sie die Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering und beschränken Sie sich auf einen gleichbleibenden Personenkreis. Dort wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen, sollten Sie eine Maske tragen. 

Maskenpflicht gilt in Pfegeeinrichtungen, Krankenhäusern und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens, in bestimmten Gemeinschaftsunterkünften sowie im Öffentlichen Personennahverkehr. Auch im Luft- und Personenfernverkehr müssen Sie eine Maske tragen.

Corona-Tests: Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Schulen und Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen dürfen nur mit einem negativen Test-Ergebnis betreten werden. Darüber hinaus sind Schnelltests ein wichtiger Baustein, um mehr Normalität und sichere Kontakte zu ermöglichen. Alle Menschen in Deutschland können mindestens einmal pro Woche einen kostenlosen Schnelltest machen.

Regionale Hotspots: Wenn sich eine gefährliche Virusvariante ausbreitet oder eine Überlastung der Krankenhäuser aufgrund einer besonders hohen Zahl an Infektionen droht, kann es lokal zu einer bedrohlichen Infektionslage kommen Die Bundesländer können dann weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen.

Schutzmaßnahmen: Zu den möglichen Schutzmaßnahmen für sogenannte Hotspots gehören eine Maskenpflicht, sowie ein Abstandsgebot von 1,5 Metern im öffentlichen Raum. Beim Betreten bestimmter Einrichtungen und Unternehmen wird möglicherweise verlangt, einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorzulegen. 

  • 3G: von Corona Genesene, vollständig Geimpfte oder getestete Personen haben Zutritt
  • 2G: von Corona Genesene oder vollständig Geimpfte haben Zutritt
  • 2G plus: von Corona Genesene oder vollständig Geimpfte haben Zutritt, wenn sie zusätzlich getestet sind (Personen mit Auffrischungsimpfung benötigen keinen Test)

Beachten Sie auf jeden Fall die in Ihrem  Bundesland gültigen Regeln.

Mehrsprachige Gesundheits- und Verhaltenstipps finden Sie beim  Bundesministerium für Gesundheit.

Nutzen Sie wie Millionen Menschen in Deutschland die  Corona-Warn-App der Bundesregierung. Je mehr mitmachen, desto wirksamer kann uns die App schützen.

Flyer mit praktischen Hinweisen zu Hygiene und Quarantäne sowie wichtigen Ansprechpartnern auf Deutsch, Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, 
Serb./Kroat./Bosn., Spanisch und Rumänisch. (Quelle: Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.) 

Corona-Schutzimpfung

Mit einer Corona-Schutzimpfung helfen Sie, sich selbst, Ihre Familie und die Schwächsten zu schützen. Anspruch auf die Impfungen haben alle, die in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort haben oder in bestimmten Pflegeeinrichtungen in Deutschland arbeiten, aber nicht hier wohnen.

Booster-Impfung: Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt grundsätzlich allen Personen ab 12 Jahren eine Auffrischungsimpfung. Die Auffrischungsimpfung soll in der Regel im Abstand von etwa 3 Monaten zur Zweitimpfung erfolgen.

Jahren vor, bei schwer immungeschwächten Personen ab 12. Mit der Auffrischungsimpfung wird sichergestellt, dass der Schutz der Impfung vor einem schweren Krankheitsverlauf weiter hoch bleibt. Der Booster soll frühestens 6 Monate nach der letzten Impfung erfolgen, bei Impfung mit Johnson & Johnson bereits nach 4 Wochen.

Besonders sinnvoll ist die Auffrischungsimpfung für:

  • ältere Menschen
  • Menschen mit Vorerkrankungen
  • alle Pflegebedürftigen
  • Menschen, die mit einem Vektorimpfstoff (z. B. Astra Zeneca oder Johnson & Johnson) geimpft wurden
  • Menschen mit viel Kontakt zu besonders gefährdeten oder infektiösen Personen (z.B. Pflegekräfte)

Die Impfung ist freiwillig und erfolgt kostenlos in Impfzentren oder Arztpraxen. Bei der Telefonhotline 116 117 erfahren Sie, wann und wo Sie geimpft werden können.

Wenn sie geimpft wurden kann Ihre Corona-Impfung digital dokumentiert werden. Das elektronische Zertifikat kann in der Arztpraxis, Apotheke oder in einem Impfzentrum generiert werden. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt. Die Geimpften können ihn dann entweder mit der  CovPass-App oder der  Corona-Warn-App scannen und so per QR-Code ihren Impfstatus nachweisen.

Die Impfstoffe wurden gründlich auf Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit überprüft. Auch nach der Impfung gilt: Abstand halten und Maskenpflicht.

Informationen zur Corona-Schutzimpfung  Deutsch, Englisch und Spanisch.
(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit)

Informationen zur Impfung auf
Bulgarisch, Englisch, Französisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Serbisch, Spanisch, und  Türkisch
(Quelle: Robert Koch Institut)

Arbeit und Geld

Alle Unternehmen sind verpflichtet, ihren Beschäftigten, die nicht ausschließlich zuhause arbeiten, zwei Testangebote pro Woche anzubieten.

Auch während der Corona-Pandemie gilt der Kündigungsschutz. Wenn Ihr Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat, können Sie bis zu 24 Monate Kurzarbeitergeld bekommen. Es kann bis zu 87 % ihres Lohnausfalls betragen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert hier mehrsprachig zu arbeitsrechtlichen Fragen.

Unterstützung gibt es auch für Unternehmen, egal wie groß sie sind. Es gibt Kredite, Zuschüsse oder Steuer-Vergünstigungen. Alle Infos dazu beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Studierende, die in akuter finanzieller Not sind, können einen Zuschuss beim Studierendenwerk beantragen. Er beträgt bis zu 500 Euro pro Monat. Außerdem gibt es den KfW-Studienkredit, auch für ausländische Studierende.

Informationen für Arbeitnehmer/innen 

Für viele Menschen bedeutet die Corona-Pandemie Einschränkungen am Arbeitsplatz: Ihr Arbeitgeber ordnet Kurzarbeit an, Ihnen wird gekündigt, Sie müssen Ihre Kinder zu Hause betreuen. Fragen dazu werden hier beantwortet.

3G am Ar­beits­platz in Deutsch­lan­d: Was Be­schäf­tig­te wis­sen soll­ten! Seit dem 18.03.22 gelten neue Regelungen zum Corona-Arbeitsschutz. In dieser kurzen Information finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen auf Deutsch, Polnisch und Tschechisch und Rumänisch.
(Quelle: DGB Bezirk Sachsen)

Dieser – gemeinsam von der EU-Gleichbehandlungsstelle mit dem BMEL - entwickelte Flyer informiert Sie über die Corona-spezifischen Besonderheiten während der landwirtschaftlichen Saisonarbeit in Deutschland und ist in folgenden Sprachen verfügbar
Deutsch
Englisch
Polnisch
Rumänisch 
(Quelle: EU-Gleichbehandlungsstelle + BMEL)

Bundesweite kostenlose Telefon-Hotline für mobile Beschäftigte aus mittel- und osteuropäischen Ländern in den Sprachen: 
- Polnisch: 0800 0005780
- Bosnisch-Kroatisch-Serbisch: 0800 0005776
- Bulgarisch: 0800 1014341
Rumänisch: 0800 0005602
Ungarisch: 0800 0005614
(Quelle: Faire Mobilität)

Informationen zum Coronavirus und Arbeitsrecht auf Deutsch, Englisch, Polnisch, Rumänisch, Bulgarisch, Ungarisch, Kroatisch und Tschechisch (Quelle: Faire Mobilität)

Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Kurzarbeitergeld auf Deutsch
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Die wichtigsten Informationen für Kundinnen und Kunden der Bundesagentur für Arbeit sowie zur Arbeitslosmeldung finden Sie auf der Sonderseite FAQ: Corona-Virus
(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Alles Wichtige über die finanzielle Unterstützung mit Arbeitslosengeld II (Grundsicherung) finden Sie im FAQ zur Grundsicherung (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Kurzinformationen zum Thema Minijob und Corona in den Sprachen Deutsch, Bulgarisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Rumänisch und Serbo-Kroatisch
(Quelle: BemA - Beratung migrantischer Arbeitskräfte, Sachsen-Anhalt)

Informationen für Selbständige und Unternehmen

Sie sind selbständig und brauchen Unterstützung, um die wirtschaftlichen Engpässe durch die Corona-Pandemie zu überstehen: Hier gibt es Informationen zu Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen und Steuerstundung.

Beratung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) & Selbständige auf  Deutsch, Englisch, Französisch, Serb./Kroat./Bosn., Bulgarisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch und Spanisch.
(Quelle: Fachstelle Migrantenökonomie - Integration durch Qualifizierung)

Einreisen und Ausreisen

Generell gilt: Nicht notwendige Reisen sollten unterlassen werden. Einzelne Staaten, auch innerhalb der EU, können weiterhin Einreisen beschränken oder eine Quarantäne bei Einreise vorsehen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über aktuelle Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen beim Auswärtigen Amt und beim Bundesministerium des Innern.

Alle, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, müssen vor Einreise eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Dies können Sie hier digital auf insgesamt dreizehn Sprachen erledigen. 

Welche Länder das sind, finden Sie täglich aktualisiert beim  Robert Koch Institut.

Vor der Einreise: Sie müssen bei jeder Einreise aus einem anderen Land einen Impf-, Test- oder Genesenennachweis haben. (Der Test kann ein PCR- oder Antigen-Test sein.) Diese Nachweispflicht gilt für alle ab dem vollendeten 12. Lebensjahr.

Als Nachweis für die Genesung gilt ein Labortest (PCR, PoC-PCR) der mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. Die vollständige Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. 

Nach der Einreise: Es müssen grundsätzlich alle für 14 Tage in häusliche Quarantäne, wenn die Einreise aus einem Virusvariantengebiet erfolgt. Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet müssen alle, die nicht dagegen geimpft oder bereits von einer Corona-Erkrankung genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne. Diese Quarantäne kann ab dem 5. Tag mit einem weiteren Test beendet werden.

Hinweis: Die Umsetzung der Quarantäneregelungen erfolgt durch Rechtsverordnungen der Bundesländer. Letztendlich verbindlich ist das  Recht des Bundeslandes, in das Sie einreisen beziehungsweise in dem Sie sich aufhalten. Beachten Sie auch mögliche Ausnahmeregelungen zur Quarantänepflicht nach dem Recht Ihres Bundeslandes (insbesondere Durchreisende und Grenzpendler).

Alle Infos zur Einreise finden Sie beim  Bundesministerium für Gesundheit.

Merkblatt und Informationen zur digitalen Einreiseanmeldung auf Deutsch und  Englisch.  Merkblatt und Ersatzmitteilung zum Download in den Sprachen Französisch, Italienisch, Rumänisch, Spanisch, Polnisch, Ungarisch, Griechisch, Kroatisch, Tschechisch und Bulgarisch. (Bundesministerium für Gesundheit)

Aktuelle Informationen zu den jeweilig geltenden Reisebeschränkungen sowie über die verschiedenen Maßnahmen der Mitgliedstaaten zur Bekämpfung von COVID-19 auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Rumänisch, Spanisch, Polnisch Ungarisch, Griechisch, Kroatisch, Tschechisch und Bulgarisch
(Quelle: Europäische Kommission)

Informationen für Grenzgänger

Wichtige Informationen für Beschäftigte aus Tschechien, die in Sachsen oder Bayern arbeiten auf Deutsch und Tschechisch. 
(Quelle: DGB Bezirk Sachsen - Stand 18.03.2022)

Wichtige Informationen für Beschäftigte aus Polen, die in Deutschland arbeiten auf Deutsch und Polnisch.
(Quelle: DGB Bezirk Sachsen - Stand 18.03.2022)

Gewaltschutz

Eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie - Anregungen zur Verhinderung von Gewalt in der Familie durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Zeit. Abrufbar in  den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch, 
Kroatisch, Polnisch,  Tschechisch, Bulgarisch, Ungarisch und Rumänisch. 
(Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.)

Kostenloses Hilfetelefon (08000 116 016), Chat- und Email-Beratung  bei häuslicher Gewalt:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Türkisch, Kurdisch, Rumänisch, Polnisch, Russisch, Albanisch, Bulgarisch, Serbisch.
(Quelle: Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben)