Projekte

Aktuelle Projekte der EU-Gleichbehandlungsstelle

Um die Kooperation und den Informationsaustausch innerhalb der bestehenden Beratungsstrukturen zu fördern, haben wir zu verschiedenen Themen Modellprojekte und Kooperationen ins Leben gerufen.

Migrationsberatung 4.0 - Gute Arbeit in Deutschland

Das Projekt „MB 4.0 – Gute Arbeit in Deutschland“ trägt der zunehmenden Nutzung sozialer Medien beim Integrationsprozess von Neuzugewanderten aus EU-Staaten Rechnung. Das Modellprojekt startete 2018 mit „aufsuchender“ Beratungs- und Informationsarbeit in den sozialen Netzwerken für Arbeitsuchende, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Polen, Rumänien und Bulgarien. Ziel ist die Entwicklung modellhafter Methoden, wie mit Hilfe sozialer Medien EU-Arbeitnehmerinnen und EU-Arbeitnehmer bestmöglich informiert und beraten werden können.

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Zugang zu Krankenversicherung und gesundheitlicher Versorgung verbessern

Beim Zugang zur Krankenversicherung und zur gesundheitlichen Versorgung fallen EU-Bürgerinnen und -Bürger trotz der bestehenden Krankenversicherungspflicht in Deutschland immer wieder durchs Raster. Vor allem in städtischen Ballungsräumen kommt es gehäuft zu Fällen ohne ausreichenden Versicherungsschutz. Dies führt zu erheblichen Problemen für die Betroffenen aber auch für die medizinischen Einrichtungen vor Ort. Die Gründe für den fehlenden Versicherungsschutz sind vielfältig: Insbesondere Arbeitsuchenden, Minijobbern oder Selbständigen fällt es oft schwer, für eine Krankenversicherung in Deutschland zu sorgen, die an die Versicherung im Herkunftsland anschließt. Aufgrund der Komplexität des Themas ist der Informations- und Beratungsbedarf entsprechend groß.

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Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten

In Kooperation mit dem Berliner Beratungszentrum für Migration und Gute Arbeit, das in Trägerschaft von ARBEIT UND LEBEN Berlin e.V. betrieben wird, erarbeitet die Gleichbehandlungsstelle EU-Arbeitnehmer aktuell einen Leitfaden zur Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten für EU-Zugewanderte in Deutschland. Der Leitfaden soll für typische Situationen, mit denen EU-Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland konfrontiert sind, eine Handlungsanleitung geben (case book). 

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EU-Arbeitnehmerinnen und EU-Arbeitnehmern in der Arbeitsverwaltung

In Kooperation mit Koordinierungsstelle Migration der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat die EU-Gleichbehandlungsstelle von Oktober 2017 bis März 2018 eine gemeinsame Fallsammlung von Problemfällen zu EU-Arbeitnehmerinnen und EU-Arbeitnehmern in der Arbeitsverwaltung durchgeführt und diese ausgewertet. Die Bundesagentur hat die identifizierten Themenbereiche innerhalb ihrer Organisation kommuniziert. Gleichzeitig entwickelt die EU-Gleichbehandlungsstelle konkrete Handlungsempfehlungen zu den einzelnen Themenbereichen.

JahresVA19_Ergebnisse BA Projekt_WS1 PDF, 1 MB, Datei ist nicht barrierefrei

Betreuungs- und Pflegekräfte aus Osteuropa in Deutschland in privaten Haushalten

Geschätzt 200.000 bis eine halbe Million Betreuungs- und Haushaltskräfte aus Osteuropa kümmern sich in privaten Haushalten um pflegebedürftige Menschen in Deutschland. Oft wird in diesem Kontext auch von „24-Stunden-Pflege“ gesprochen. Illegale Arbeitsverhältnisse und eine hohe Fluktuation erschweren eine genauere Statistik.

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