EU-Gleichbehandlungsstelle

Fördermöglichkeiten

Die Bundesagentur für Arbeit sowie die Bundesländer bieten unterschiedliche Förderprogramme für Unternehmen an, die geringqualifizierte Mitarbeiter/innen einstellen bzw. weiterbilden.

Wenn Sie geringqualifizierte Mitarbeiter/innen weiterbilden möchten, zahlt die Bundesagentur für Arbeit Ihnen unter bestimmten Voraussetzungen für die Dauer der Weiterbildung einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt und erstattet dem/der Arbeitnehmer/in zudem die Lehrgangskosten teilweise oder ganz. Informieren Sie sich hier zu den Details.

Eine weitere Fördermöglichkeit seitens der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter ist der so genannte Eingliederungszuschuss: Stellen Sie als Arbeitgeber ein/e Arbeitnehmer/in ein, die arbeitslos war und deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist, so können Sie als Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zum Ausgleich der Minderleistung erhalten. Bei dem Eingliederungszuschuss handelt es sich um eine Ermessensleistung, d.h. Sie sollten sich unbedingt vor der Einstellung des/der neuen Mitarbeiter/in von Ihrer örtlich zuständigen Agentur für Arbeit beraten lassen. Sie als Arbeitergeber beantragen den Eingliederungszuschuss beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit. Die Beantragung im Jobcenter erfolgt über die vor Ort zuständige Integrationsfachkraft. 

Hinweis: Der Arbeitgeberservice ist deutschlandweit von Montag bis Freitag von 08:00-18:00 Uhr unter der kostenfreien Servicenummer 0800-4-555520 für Sie erreichbar.

Laut Bundesfinanzministerium müssen vom Arbeitgeber finanzierte Deutschkurse zur beruflichen Integration von den EU-Mitarbeitern/innen nicht versteuert werden, wenn die Muttersprache nicht Deutsch ist und der Arbeitgeber in dem jeweiligen Aufgabengebieten deutsche Sprachkenntnisse verlangt. Weitere Informationen über den Zugang der EU-Bürger zu Sprachkursen erhalten Sie hier.
 
Weitere Informationen zu alternativen Fördermöglichkeiten im Bereich Weiterbildung und Fortbildung finden Sie unter http://www.foerderdatenbank.de.


FAQ Fördermöglichkeiten

Die zuständige Agentur für Arbeit kann Unternehmen bei der Einstellung von neuem Arbeitnehmer/innen durch den Eingliederungszuschuss unterstützen, wenn von der neuen Arbeitskraft eine geringere Leistung als üblich zu erwarten ist. Hier erhalten Arbeitgeber einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt seitens der Agentur für Arbeit (bzw. dem Jobcenter), die für den/die Arbeitnehmer/in zuständig ist. Dieser Zuschuss gilt zum Ausgleich der geringeren Leistung der neuen Arbeitskraft. Diese Förderung ist zeitlich befristet und für die Förderhöhe bedarf es immer eine Einzelfallentscheidung. 

Hinweis: Der Eingliederungszuschuss muss vor der Arbeitsaufnahme beantragt werden.


Die Bundesagentur für Arbeit bietet mit dem Förderprogramm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU) eine Unterstützung an, um geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer/innen in Unternehmen bei einer Weiterbildung zu unterstützen. Diese Weiterbildung kann zu einem Berufsabschluss bzw. einer Teilqualifikation führen und dient zur Stabilisierung des Arbeitsplatzes. Je nach Betriebsgröße werden die Kursgebühren von der Bundesagentur für Arbeit teilweise oder komplett übernommen. Eine intensive Beratung erhalten Sie vom Arbeitgeberservice der für Ihr Unternehmen zuständigen Bundesagentur für Arbeit.