Übersichtsstudie zu Vorteilen und aktuellen Herausforderungen bei der Inanspruchnahme der Arbeitnehmerfreizügigkeit in Deutschland

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Unionsbürgerinnen und -bürger in Deutschland

Foto: EUGS

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit hat sich in den 50 Jahren ihres Bestehens zu einer der wichtigsten Errungenschaften der Europäischen Union entwickelt. Laut Eurobarometer unterstützen sie 89 Prozent der Deutschen. Sie wird zudem stark in Anspruch genommen, 827.000 EU-Bürgerinnen und -Bürger sind im Jahr 2017 nach Deutschland gewandert und 587.000 haben Deutschland wieder verlassen. Aus dieser Wanderungsdynamik ergeben sich erhebliche Vorteile für mobile EU-Bürgerinnen und -Bürger, die Volkswirtschaft und die Gesellschaft. Trotz des großen Erfolges steht die Arbeitnehmerfreizügigkeit häufig in der Kritik. So gibt es Befürchtungen über negative Folgen für einheimische Arbeitnehmerinnen und -Arbeitnehmer, EU-Bürgerinnen und -Bürger sind in verschiedenen Lebensbereichen dem Risiko der Ungleichbehandlung ausgesetzt und die Inanspruchnahme von Sozialleistungen bereitet Probleme. Diese im Auftrag der Gleichbehandlungsstelle für EU-Arbeitnehmerinnen und -Arbeitnehmer verfasste Studie, widmet sich den Erfolgen und der Kritik, sie gibt einen Überblick über aktuelle wissenschaftliche Publikationen zu den wichtigsten Themenfeldern und zeigt Forschungslücken auf.